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1550 - 1717 Kirche St. Johannes der Täufer

 

1550

Nachdem Kirchendemenreuth 1550 evangelisch geworden war, die Mutterkirche aber zunächst katholisch blieb, wurde ersteres für kurze Zeit Filiale von Wildenreuth,

1557

bevor es nach 1557 wieder zum inzwischen ebenfalls protestantischen Windischeschenbach kam.

1588

Das Vermögen der Kirche wird mit 500 Gulden angegeben, mehr als das Vermögen der Kirchen von Schwand oder Parkstein. 

1589

Anschaffung eines neuen Predigtstuhls 

1627

Die Bewohner werden nach 85 Jahren unter Herzog Wolfgang Wilhelm von Neunburg wieder katholisch (wieder betreut von Windischeschenbach) 

1633

Die Schweden plündern Demenreuth und zertrümmern die Fenster und das Gestühl 

1634

Die Pest bricht aus. Für die vielen Toten reicht der Friedhof um die Kirche nicht mehr aus, es wird ein neuer Friedhof außerhalb der Ortschaft nötig.

1643

1643 wird Parkstein selbständige katholische Pfarrei; Kirchendemenreuth wird als Filiale der neuen Pfarrei eingegliedert.

Parkstein wird von Pressath unabhängig. Fürst und Bischof von Regensburg Albert ernennt Rupert Thürl zum Pfarrer von Parkstein, dessen erste Amtshandlung eine Taufe am 1. November 1643 ist.
(PfMatr P 2; Beschreibung des Bistum Regensburg von 1723/1724, Manfred Heim, Rgb. 1996, Seite 537-541) 

Kirchendemenreuth war ursprünglich Filiale von Windischeschenbach, wurde dann, nach einigem Wechsel im Verlaufe der Reformation (HAB Evang. Kirche 381) - etwa zwischen 1550 und 1557 der damaligen Pfarrei Wildenreuth, jetzt Filiale von Erbendorf angehörend -  1643 vom hochwürdigen Fürstbischof von Regensburg gleichsam als Filiale der neu errichteten Pfarrei Parkstein zugewiesen und eingegliedert, nachdem die Pfarrei Windischeschenbach einen anderen gleichwertigen Ersatz erhalten hatte.

 

1663

Nach einigem konfessionellen Hin und Her wurde Kirchendemenreuth, inzwischen Filiale von Parkstein, 1663 Simultankirche.

 

1665

hatte diese nur einen Altar. Sie war schon damals dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht.

 

1651

wurde die Kirche erweitert und der Turm ausgebaut.

1709 - 1710 

Im Jahr 1710 wurde nach zweijähriger Bauzeit der Um- und Erweiterungsbau abgeschlossen: das neu errichtete Langhaus der Kirche mit den heutigen Ausmaßen war nun etwa doppelt so groß wie vorher. Die Jahreszahl 1710 ist im Granit des Querträgers über der rechten Kirchentüre eingemeißelt.

 

1716

stiftete Maria Barbara Ossing(er) von Himbach zu der Kirche in Kirchendemenreuth 100 fl zur Anschaffung einer Orgel, die aber nur den Katholiken zur Verfügung stehen sollte. Dieser Wunsch der Stifterin führte zu Differenzen mit den Protestanten, die nun für sich eine eigene Orgel anschaffen wollten. Das Ordinariat in Regensburg schlug zum beiderseitigen Nutzen einen simultanen Gebrauch der Orgel vor, wobei aber die Evangelischen den Katholiken die Hälfte des Anschaffungspreises bezahlen sollten. Vermutlich wurde die Angelegenheit auch in diesem Sinne gelöst.

1717

wird die kunstvoll bemalte Holzdecke eingebaut.

 

  • Bild Foto Gerl Windischeschenbach
  • Bild Foto Gerl Windischeschenbach

Quellenangaben

Eine zusammenfassende Liste aller Quellenangaben - in Klammer stehende Ziffern z.B. (3) - finden Sie in unserem Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterQuellenverzeichnis.