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1800 - 1932 Kirche St. Johannes der Täufer

1800

Der Bereich über der Orgel wird erhöht, die Kirche bekommt eine zweite Empore.

  

1803

Der barocke Hochaltar wird vom Kloster Speinshart erworben. 

Bild Foto Gerl Windischeschenbach

1809

A u s z u g aus Tauf- und Trauungsreg.1595 – 1648, Nr.1 (S.1) Blatt 9:
Anmerkung v. 26. Dez. 1809:

Die itzt zur Pfarrei Parkstein gehörige Filial Kirchendiemenreuth war ehemals (und vielleicht seit Anfang des 15. Jahrhunderts) eine von der Geisel’schen Familie (die ihr Schloß unweit der Menzlhöfer hatte) fundirte und dotirte eigene Filial‚die in der Reformation von einem Diakon zu Windischeschenbach auf dem Feiertage (?) ver­sehen wurde. Vom Jahre 159?-1618 war Nag. Georg Kraus u. Laurenz Kellermann und vom Jahre 1618- 1627 Nag. Georg Müller u. Tetzel zu Windischeschenbach August. Conf. Pfarrer.

Vom Jahre 1627 bis 1641 wurde die Kirche in Demmenreith als eine Filial von Windischeschenbach durch Weltpriester mit dem dritten Gottes­dienst und anderen pfarrlichen Funktionen versehen. —Im Jahre 1641 wurde sie als Filial von Pressath und 1643 von Parkstein aus durch Weltpriester bis 1649,  dann durch den Aug. Conf. Pfarrer Pohlmann allein und vom Jahre 1652 durch Jesuiten, und vom Jahre 1658 bis 18o2 durch Kapuziner versehen.

Evangelischerseits wurde sie 1649 eine Filial von Parkstein und von daher bis 1685 durch Lorenz Pohlmann versehen;  dann von Wildenreith bis gegenwärtige Stunde 1809, weil im Jahre 1685 der evangel.luther. Pfarrsitz in Parkstein ceßiren mußte.

Anm. Band Ia: Evangel . Pfarrbücher:

Vom Jahre 159? bis 1627 wurde Diemenreith von Pfarr­diaconen von Eisenach (?) aus versehen, gehörte nach dem Jahre 1627 bis 1641 nach Chitenbach (?). Dieß fehlt gang. Vom Jahr 1641 bis 49 nach Parkstein. Dann trat die Reformation Luthers wieder ein.

1866

Eine neue Kanzel wird errichtet. Sie trägt die Bilder der vier Evangelisten.   

1867/1868

Spenden ermöglichten 1867/68 die Anschaffung eines neuen Kreuzweges.

1873

Eine neue Orgel wird für 1660 Gulden gekauft.  

1908

Nachdem drei Stationen desselben bei einem Hagelwetter, bei dem die Kirchenfenster zerbrochen waren, beschädigt worden waren, wurde bei Gelegenheit der Volksmission 1908 ein neuer Kreuzweg errichtet, welcher von dem Maler Broeckl aus Weichs bei Regensburg angefertigt wurde.

1908-1909

Renovierung der nunmehrigen Expositurkirche

 

1919

Seit alter Zeit verfügte die Kirche über zwei Glocken, von denen die eine aus dem Jahre 1516 stammt (Laurentius-Glocke, 400 kg), während die andere möglicher­weise noch älter war. Letztere wurde im ersten Weltkrieg abgenommen und eingeschmolzen. Diese Glocke wurde aber bereits 1919 durch eine neue ersetzt, die die Glockengießerei Hamm in Regensburg lieferte.

1926

erneute Renovierung der Expositurkirche

1931

Unmittelbar nachdem das Simultaneum 1931 abgelöst worden war, wurde eine Generalrenovierung der Kirche in Angriff genommen: neuer Fußboden, Entfernung der 2. Empore, Anbau eines Glockenhauses, zwei neue Glocken, Einblechen der Turmkuppel mit Kupferblech, Überarbeitung und Ausbesserung der Holzdecke, des Gestühls und der Altäre.
Dabei erfolgte auch eine Restaurierung des Rokoko-Hochaltares, der der Überlieferung nach aus der abgebrochenen Kirche Barbaraberg bei Speinshart stammt.

(Nach einem knappen Jahrhundert der Blüte stand nun 1803 das erneute Aus für die Wallfahrtstätte an. "Die Wohngebäude mit der Kirche wurden verkauft, die Kirche ausgeraubt, die Altäre, ein Werk des Schreiners und Laubschneiders Johann Mich. Luybl in Bruck, veräußert (zwei kamen nach Erbendorf, einer nach Kirchendemenreuth, der Hochaltar 1839 nach Bärnau, die Kanzel nach Parkstein), die Kirche selbst wurde zu einer Scheune degradiert, nachdem man auch den Turm abgetragen hatte.": Chronik Barbaraberg 2, Seite 15) 

Hochaltar; Bild Foto Gerl Windischeschenbach
Hochaltar
Hochaltar; Bild Foto Gerl Windischeschenbach
Hochaltar
Hochaltar; Bild Foto Gerl Windischeschenbach
Hochaltar
Hochaltar; Bild Foto Gerl Windischeschenbach
Hochaltar

1932

Am 5. Juni 1932 wurde die Expositurkirche, die bis dahin nur benediziert war, von Bischof Michael feierlich konsekriert.

 

 

 

1932

Am 16. Dezember 1932 weihte Expositus Steinbauer eine weitere Glocke für die Kirche

 

Quellenangaben

Eine zusammenfassende Liste aller Quellenangaben - in Klammer stehende Ziffern z.B. (3) - finden Sie in unserem Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterQuellenverzeichnis.